PROGRAMM
Begrüßung
Prof. Dr. Manfred Schmidt, Leiter des VDI Arbeitskreises Energietechnik
Moderation und Zusammenfassung
Udo Helwig, Sprecher der Kerntechnischen Gesellschaft e.V., Ortssektion Sachsen
Aktueller Stand der Errichtung des ersten EPR in Olkiluoto, Finnland
Wolfgang Storr, AREVA NP GmbH
Mitglied des Projektteams EPR OLKILUOTO

- Kaffeepause -
Strategie der Endlagerung radioaktiver Abfälle am Beispiel Grube Konrad
Prof. Dr. Klaus Kühn
Universität Clausthal

Reaktor-Brennelementefertigung aus wirtschaftlicher und technologischer Sicht
Peter Reimann
ADVANCED NUCLEAR FUEL GmbH, Lingen

Bei einem Imbiss bestand Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen.
ZUSAMMENFASSUNG
Die mit wieder mehr als 75 Personen ausgebuchte Veranstaltung erwies sich erneut als toller Erfolg. Herr Prof. Schmidt eröffnete das Kolloquium und gab einige Veranstaltungstips des VDI. Herr Helwig moderierte die Veranstaltung und die rege Diskussion und danke mit einer Zusammenfassung den Referenten und besonders den Organisatoren.
Herr Storr gab einen aktuellen Stand der finnischen Kernkraftwerks-Baustelle mit vielen Details und beeindruckenden geometrischen Maßen (z.B. Außenhülle des KKW besteht aus ca. 1,80 m dickem Stahlbeton als mechanischen "Abblocker"). Als politisches high light formulierte er die demokratische Vorgehensweise bei der Suche nach Bereitstellung von elektr. Energie in Finnland: Die Bevölkerung wird befragt, die Industrie wird befragt und die Politiker werden befragt. Das Ergebnis wurde und wird konsequent ohne weitere Behinderung umgesetzt, eben mit dem Bau des ersten EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) in Europa.
Prof. Kühn erläuterte uns die gegenteilige politische Verfahrensweise in Deutschland. Das Genehmigungsverfahren für das Enlager KONRAD vollendete dieses Jahr die 2 Dekade. Die Baugenehmigung wurde schließlich am 03.04.07 erteilt. Die Einlagerung von schwach- und mittelaktivem Atommüll kann nach Umbau der Schachtanlagen und Einlagerungskammern ca. 2013 beginnen.
Herr Reimann brachte uns zurück zu den Anfängen des Brennstoffkreislaufes und schilderte die Produktions- und Randbedingungen der Brennelemteherstellung für die verschiedenen Kernkraftwerkstypen. Dabei spielt die Anwendung der "Best Practice" an den verschiedenen Unternehmensstandorten eine gewichtige Rolle, um die erhöhten Sicherheitsanfoderungen bei stabilen Preisen zu gewährleisten.
Die Vortragsfolien können Sie im Programmteil downloaden!
WEITERE FOTOS
Auditorium
Kaffeepause
Buffet
BuffetSenden Sie Kommentare und Anregungen bitte an S. Kowe